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Alles andere als langweilig präsentierte sich der Wettertrend im vergangenen März, der sowohl spätwinterliche Kälte mit Schnee und Eis als auch sonnige Tage mit schon frühsommerlicher Wärme brachte.

Wie war der Wettertrend Anfang März?

Nach einem freundlichen und milden Start sackten die Temperaturen ab dem 5. deutlich ab und vor allem die Nächte wurden frostig. Vom 10. bis 16. übernahmen dann atlantische Tiefs die Wetterregie, neben starkem, auf den Bergen und im Norden auch volle Sturmstärke erreichendem Wind bescherten sie uns auch reichlich Niederschlag. Wobei der Osten des Landes davon weit weniger profitierte als der Westen und Süden.

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Winterliche Witterung

Zusammen mit neuem Hochdruckeinfluss setzte sich nach der Monatsmitte wieder trocken-kalte Skandinavienluft bei uns fest, erneut gab es viele Nächte mit mäßigem, über Schnee auch nochmals strengem Frost. Erst in den letzten Monatstagen schwangen sich die Temperaturen bei viel Sonnenschein auf schon sommerliche Höhen, am Oberrhein wurden sogar 27 Grad erreicht.

Das Märzwetter im Überblick

In der Gesamtbilanz lag die Mitteltemperatur trotz der vielen kalten Tage genau im Soll, die Niederschlagssumme verfehlte ihren Durchschnittwerte wie vorhergesagt deutlich, dafür stand bei der Sonnenscheindauer am Ende ein dickes Plus.

Der Wettertrend im April

Auch der April startet noch meist mit einem freundlichen und sommerlich warmen Wettertrend, doch schon zum Osterwochenende folgt eine spürbare Abkühlung. Immerhin bleibt es fast überall niederschlagsfrei und die Sonne scheint verbreitet. Ab dem Ostermontag lässt der April dann aber alle Hemmungen fallen und die Wetterprognose zeigt sich von seiner sehr ungemütlichen, nass-kalten und windigen Seite. Dabei wird es in den Bergen nochmals richtig weiß und auch in den Niederungen kann es kurzzeitig eine nasse Schneedecke geben. Bei längerem Aufklaren steigt die Nachtfrostgefahr wieder an, erst zum Beginn der zweiten Aprildekade zeichnet sich der Wettertrend milder, aber nach wie vor mit feuchtem Wetter ab.

Wetterbericht ab Mitte April

Nach der Monatsmitte steigen dann die Chancen auf wärmeres und auch wieder sonnigeres Frühlingswetter, ein weiterer Kälterückfall im Verlauf der dritten Dekade ist aber sehr wahrscheinlich. Anders als in den vergangenen Jahren, in denen sich der Wettertrend im April oft schon frühsommerlich aufführte, wird die Bilanz diesmal viel normaler ausfallen. Die Monatsmitteltemperatur wird den Durchschnitt der vergangenen dreißig Jahre kaum überbieten, auch die Sonnenscheindauer bleibt im Rahmen des üblichen. Sehr unterschiedlich wird das Ergebnis beim Niederschlag sein, zeitweilig flächendecke Niederschläge sollten aber überall für eine ausreichende Monatsmenge sorgen.

Das wechselhafte und phasenweise auch sehr kühle Aprilwetter stellt alle Gartenfreunde auf eine Geduldsprobe: Wie lange muss ich noch mit dem Pflanzen kältempfindlicher Gemüsekulturen warten, wann können auch die Blumen nach draußen, die schon bei leichten Minusgraden leiden? Erfahrungsgemäß dauert es in vielen Jahren bis Mitte Mai, ehe die Nachtfrostgefahr vorbei ist, doch reicht es in den Wochen davor ja oft schon aus, die sensiblen Pflänzchen abzudecken.

Temperaturmessen mit Gartenthermometer für frosigen Wettertrend

Gartenthermometer mit einer Minum-Maximum-Anzeige helfen beim Erkennen des Tagesgangs der Temperatur, wichtig ist aber die richtige Aufstellung: Ein schattiger Platz, der zu keiner Tageszeit von der Sonne beschienen wird ist Grundvoraussetzung, auch dürfen keine Flächen oder Gegenstände in der Nähe sein, die nach Sonnenuntergang noch Tageswärme abstrahlen. Wer die gemessene Temperatur mit den Werten von offiziellen Wetterstationen vergleichen will, muss darauf achten, dass sich der Messfühler in ca. zwei Meter Höhe über einem allenfalls dünn bewachsenen Boden befindet – dies ist die international gültige Positionierung. Wichtiger ist aber meistens das Messen direkt über dem Erdboden, denn dort sammelt sich nachts die kälteste Luft. Und wer beim Pflanzen und Aussäen auf der sicheren Seite sein will, dem sei ein Erdbodenthermometer empfohlen: Direkt in die Erde gesteckt, zeigt es exakt die Temperatur in der Krume an. Vor Giftstoffen muss man dabei schon lange keine Angst mehr haben – statt Quecksilber kommt seit vielen Jahren eine speziell eingefärbte Thermometerflüssigkeit zum Einsatz.



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