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Vor dem Wintereinbruch gilt es, den Garten „winterfest“ zu machen und sich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Die ersten winterlichen Vorboten haben uns die Tage frösteln lassen und für rote Nasen gesorgt. So mancher wurde aber auch im wahrsten Sinne des Wortes schon kalt erwischt.

Gut, dass TFA die richtigen Tipps für den Start in die Winter-Saison für Sie parat hat. Damit Ihr Garten im Frühling wieder blüht und grünt, zeigen wir Ihnen in unserer Checkliste die wichtigsten Arbeiten auf einem Blick.

Die Außentemperatur im Blick haben

Zunächst gilt es, die Temperaturen im Außenbereich zu überwachen. Ab Oktober können die Werte schlagartig absinken.

Zur Beobachtung der Außentemperatur geeignet sind digitale Wetterstationen oder Thermometer mit feuchtigkeitsresistentem Funksender, Kabelfühler oder analoge wetterfeste Instrumente, die im Freien hängen können. Um nächtliche Kälteeinbrüche nachträglich zu erkennen, hilft eine Max.-Min.-Funktion mit gespeicherten Tageshöchst- und Tiefstwerten. Wertvolle Dienste liefert eine Temperaturalarm-Funktion, die so eingestellt werden kann, dass bei Unterschreiten eines Grenzwertes, der auf drohenden Frost hinweist (z.B. 2°C), ein Alarm ausgelöst wird.

Frost im Garten.

Gefahr durch Frostschäden im Garten.

Nutzer von WLAN-Wetterstationen oder Smarthome Systemen mit App-Anbindung können die Außentemperatur per Smartphone verfolgen und sich bei Minusgraden aktiv per Push-Benachrichtigung warnen lassen.

Frost-Vorhersage mit Wetterstationen und SmartHome Systemen

Wetterstationen informieren über die aktuellen Wetter- bzw. Klimabedingungen, je nach Modell innen und/oder außen und liefern Prognosen über das zukünftige Wetter. Digitale Geräte mit Funksender messen die Außentemperatur und ermöglichen die Beobachtung der Temperaturwerte im Freien. Eine Höchst- und Tiefstwerte-Funktion gehört häufig zum Standard. Einige Modelle verfügen über die hilfreiche Temperaturalarm-Funktion:

Nutzer von VIEW WLAN-Wetterstationen mit aktiver WiFi-Anbindung können über die kostenlose VIEW App nicht nur alle aktuellen Messwerte und die Historie der letzten 30 Tage mit Ihrem Smartphone oder Tablet abrufen, sondern auch Push-Benachrichtigungen erhalten, wenn eingestellte Alarmgrenzen über- oder unterschritten werden. Stellen Sie einen entsprechenden Alarmwert für Ihren VIEW Außensender ein und Sie werden bei Frostgefahr aktiv gewarnt.

Die Möglichkeiten, Alarmmeldungen bei Minusgraden über das Smartphone zu erhalten, bietet auch das WeatherHub System über die gleichnamige App. Temperatursender werden mit einem Gateway verbunden und über die kostenlose WeatherHub App überwacht.

Wann gibt’s Frost? Thermometer und Thermo-Hygrometer helfen

Thermometer, die die Außentemperatur messen, wie Funkthermometer, Thermometer mit Kabelfühler, Fensterthermometer, Gartenthermometer oder klassische Außenthermometer lassen Sie wissen, wenn die Temperaturen sinken und Frost droht. Die Maxima-Minima-Funktion ist ein häufiges Feature bei Thermometern. Manche digitalen Thermometer haben einen Temperaturalarm integriert, der Sie bei Minusgraden alarmieren kann:

Thermo-Hygrometer mit Funk messen neben der Außentemperatur auch die Luftfeuchtigkeit und verfügen in der Regel über einen Speicher für Höchst- und Tiefstwerte. Bei einigen Modellen lässt sich ein Frostalarm einstellen:

Jetzt Ihren Garten für den Winter frostfest machen

Damit im Frühjahr keine böse Überraschung droht, müssen im Garten einige Vorkehrungen gegen die Kälte getroffen werden.

Wasser abstellen oder ablassen

Vermeiden Sie Schäden an Bewässerungsanlagen, indem Sie vor dem ersten Frost das Wasser aus allen Gartenschläuchen ablassen und diese trocken und lichtgeschützt verstauen. Entleeren Sie Gießkannen und Regentonnen und stellen Sie die Außenwasserhähne und Gartenduschen ab. Denn wenn Wasser gefriert, dehnt es sich aus und kann kostspielige Reparaturen nach sich ziehen.

Empfindliche Pflanzen im Garten winterfest machen

Große Pflanzkübel sollte man mit Noppenfolie, Vlies oder anderen Materialen vor dem Durchfrieren schützen. Alle restlichen Kübelpflanzen kommen an einen vor Frost geschützten Ort mit ausreichend Tageslicht. Gießen nicht vergessen, denn auch im Winter benötigen Pflanzen Wasser!

Mulchschicht hinzufügen

Das Hinzufügen einer Mulchschicht ist eine effektive Methode, um Ihren Garten für den Winter vorzubereiten. Mulch hat mehrere Vorteile:

  • Bodenisolierung: Eine dicke Mulchschicht schützt den Boden vor extremen Temperaturschwankungen. Sie hilft dabei, den Boden zu isolieren und Wurzeln vor Frostschäden zu bewahren.
  • Unkrautunterdrückung: Mulch unterdrückt das Wachstum von Unkraut, was besonders wichtig ist, da Unkraut während der Wintermonate die Nährstoffe und Feuchtigkeit im Boden aufnehmen kann.
  • Feuchtigkeitsspeicherung: Mulch hält die Feuchtigkeit im Boden, was den Pflanzen in trockenen Winterperioden zugutekommt.
  • Erosionsschutz: Mulch schützt den Boden vor Erosion, die durch Winterregen und -schnee verursacht werden kann.

Verwenden Sie organischen Mulch wie Laub, Stroh, Rindenmulch oder Kompost, und verteilen Sie eine Schicht von etwa 5-10 cm Dicke um die Basis der Pflanzen herum. Achten Sie darauf, den Mulch nicht direkt an die Stämme oder Kronen der Pflanzen zu legen, da dies Fäulnis verursachen kann.

Kranke Stauden zurückschneiden

Beispielsweise von Mehltau befallene Stauden oder andere kranke Pflanzen sollten Sie im Herbst nach der Blüte abschneiden. Damit verhindern Sie, dass sich der Pilz nicht ausbreitet.

Gesunde Stauden allerdings dürfen im Winter stehen bleiben. Sie schützen die alten Stängel und Blätter den Wurzelbereich vor Frost. Die Pflanzen dienen aber auch vielen Insekten als Winterquartier und der Samen als Vogelfutter.

Garten-Arbeiten im Herbst.

Kranke Stauden im Herbst zurückschneiden.

Rasen winterfest machen

Mitte bis Ende Oktober sollte zum letzten Mal der Rasen gemäht werden. Stellen Sie den Rasenmäher  aber etwas höher ein als üblich. Damit bekommen die Gräser auch im Winter noch genügend Licht und können sich gegenüber Moos besser behaupten. Sammeln Sie das restliche Laub vom Rasen ab. Die alten Blätter dürfen nicht auf dem Gras liegen bleiben, da ansonsten die Rasengräser darunter kein Licht bekommen.

Abschließend noch ein kleiner Tipp für alle Autofahrer:

Haben Sie Ihre Winterreifen schon montiert?

Im Winter sind die Straßenverhältnisse unsicherer als im Sommer: Reifen haften bei Schnee, Eis oder Nässe deutlich schlechter als bei trockener Fahrbahn. Sommerreifen verlieren ab Temperaturen von unter 7°C ihre Haftungseigenschaften. Genau dann sollten Sie Ihr Fahrzeug mit Winterreifen ausstatten.

Aufgrund neuer Prüfverfahren und strengerer Kriterien für Winterreifen reicht die „M+S“ Bezeichnung nicht mehr aus. Zukünftig müssen wintertaugliche Reifen mit einem Alpine-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) gekennzeichnet sein. Dieses Symbol bescheinigt, dass der Reifen  die erforderlichen einheitlichen Bedingungen hinsichtlich Haftung, Rollgeräusch und -widerstand erfüllt. Daher ist es ratsam, beim Kauf von Winter- und Ganzjahresreifen auf dieses Symbol zu achten.



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