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Energie sparen ist ganz einfach! Es gibt viele Dinge, die Sie tun können, um Strom, Wärme und Wasser zu sparen. Mit unseren Tipps für zu Hause sparen Sie viel Geld und Energie und schonen  die Umwelt. Denn der klimafreundlichste und billigste Strom ist der, den wir gar nicht erst verbrauchen

Die Energiepreise steigen. Viele Hausbesitzer und Mieter denken mit Sorge an die nächste Heizperiode. Aber auch im Sommer gibt es einige Möglichkeiten, Energie zu sparen. Viele Tipps sind einfach umzusetzen, haben aber trotzdem eine große Wirkung. Das ist gut für die Umwelt und spart gleichzeitig Geld.

Tipp 1: Raumtemperatur senken

Der Großteil der Energierechnung entfällt auf die Heizung, nicht auf den Stromverbrauch. Beim Heizen gibt es daher ein großes Einsparpotenzial. Schon kleine Änderungen können Ihre Rechnung erheblich reduzieren.

Menschen nehmen Temperaturen sehr unterschiedlich wahr. Die Faustregel für die Raumtemperatur lautet wie folgt: 20 Grad im Wohnbereich und 16-18 Grad im Schlafzimmer oder in weniger genutzten Räumen sind ausreichend. Ein Grad weniger Wärme spart laut Experten etwa 6 % Energie.

So kann beispielsweise die Heizung in einem Vorraum, Hobby- oder Abstellraum auf 16 Grad statt 20 Grad bis zu 24 % der Heizkosten einsparen. Es macht sich also bezahlt und Sie werden den Temperaturunterschied gerade in selten genutzten Räumen kaum bemerken.

Daher unser erster Tipp: Checken Sie die Raumtemperatur! Ein Thermometer gibt Auskunft über die tatsächliche Temperatur.

Tipp 2: Elektroheizung mit Thermostat verbinden

Für Räume, die schnell aber kurz warm sein sollen, etwa für Badezimmer oder im Wohnmobil benutzen viele Verbraucher elektrische Heizlüfter. Der Vorteil ist, dass sie nur Strom benötigen, unterwegs verwendet werden können und schnell aufheizen. Die Nachteile sind, dass die Luft schnell wieder abkühlt und sie viel Strom verbrauchen.

Verwenden Sie daher beim Gebrauch eines Heizlüfters oder einer Elektroheizung einen Thermo-Timer. Dieser bietet Ihnen die Möglichkeit, Geräte bis 3600 Watt temperatur- oder zeitabhängig oder einer Kombination aus Temperatur und Zeit zu schalten.

Stellen Sie beispielsweise die gewünschte Temperatur ein. Und den Rest erledigt das Thermostat! Wenn es zu kalt ist, schaltet sich das Gerät ein. Und wenn die Zieltemperatur erreicht ist, schaltet er sich wieder aus.

Tipp 3: Kühlgeräte optimal einstellen

Bei welcher Temperatur werden Lebensmittel im Kühlschrank gelagert? Thermostate sind oft zu niedrig eingestellt, was zu unnötig hohen Energiekosten führt.

Moderne Kühlschränke sind mit einer Temperaturanzeige ausgestattet. Bei anderen Modellen können Sie die Temperatur nicht genau einstellen. Diese verfügen über einen Drehregler, mit dem sich die Temperatur stufenweise einstellen lässt. Grundsätzlich gilt hier: Je höher die Stufe, desto kühler der Kühlschrank und desto höher der Stromverbrauch.

Digitales Thermometer für den Kühlschrank.

Zur Einstellung der optimalen Temperatur empfiehlt sich ein digitales Thermometer 30.2028 für den Kühlschrank. Es ist jedoch ratsam, auch bei den Kühlschränken mit Temperaturanzeige die Temperatur des Kühlschranks zu überprüfen und zu überwachen.

Legen Sie das Thermometer am besten in den mittleren Bereich und lassen Sie es dort für einige Stunden liegen. Wenn der Wert weniger als 7 Grad beträgt, wählen Sie die niedrigere Stufe, wenn der Wert höher ist, wählen Sie die höhere Stufe. Wenn die Temperatur in der Mitte des Kühlschranks konstant bei 7 Grad liegt, haben die verschiedenen Zonen in der Regel die richtige Temperatur.

Wenn die Kühlschranktemperatur stimmt, hat das viele Vorteile: Die Lebensmittel bleiben frisch und verlieren keine Vitamine. In der Regel können Sie auch mit der richtigen Temperatureinstellung Energie und damit Geld sparen. Ist der Kühlschrank zu kalt, verschwendet er Energie, ist er zu warm, bildet sich eine Eisschicht und der Kühlschrank verbraucht mehr Energie, um die gewünschte Temperatur zu erreichen.

Tipp 4: Wassertemperatur beim Duschen oder Baden überwachen

Im Durchschnitt verbraucht jeder Deutsche etwa 120 Liter Wasser am Tag. Die tägliche Körperpflege erfordert davon etwa ein Drittel des Gesamtverbrauchs. Im Badezimmer zu Hause werden mehr als 10 % der Stromrechnung für die Erwärmung des Warmwassers verwendet. Besonders beim Duschen oder Baden lässt sich der Wasser- und Energieverbrauch jedoch ganz einfach reduzieren.

Bade-Thermometer zur Überwachung der Wassertemperatur.

Kontrollieren Sie beim Duschen die Wassertemperatur mit einem Duschthermometer. Zu heißes Wasser schadet der Haut und verbraucht viel Energie. Je heißer das Wasser ist, desto mehr Energie wird benötigt, um es zu erwärmen.

Sollte es doch einmal ein Bad sein, kontrollieren Sie die Wassertemperatur mit einem Badethermometer.

Kennen Sie Ihre Temperatur beim Duschen oder Baden? Je nach Typ liegt die Komfortzone zwischen 35 und 40 Grad Celsius. Reichen statt 40 Grad 36 Grad aus, benötigen Sie ein Fünftel weniger Energie. Mit diesem Tipp sparen Sie viel Energie und Geld.

Tipp 5: Duschzeit verkürzen

Auch bei der Duschzeit lässt sich Energie sparen. Jeder Deutsche duscht durchschnittlich 6 Minuten. Versuchen Sie Ihre Duschzeit auf drei bis fünf Minuten zu reduzieren.

Unser Tipp: Wenn Sie häufig länger als geplant unter der Dusche bleiben, stellen Sie einen Timer, der Sie an das Ende der Duschzeit erinnert.

Wenn Sie das Wasser beim Einseifen ausstellen, können Sie ebenfalls einiges an Wasser sparen.

Tipp 6: Für die richtige Abkühlung sorgen

Kühle Wohnungen sind bei hohen Außentemperaturen sehr angenehm. Die Nutzung einer Klimaanlage kostet allerdings sehr viel Energie. Glücklicherweise gibt es andere Möglichkeiten, Ihren Wohnraum zu kühlen.

Das Thermometer misst die Temperatur im Raum.

Richtig lüften ist dabei am wichtigsten. Lüften Sie im Sommer den Raum frühmorgens, abends oder nachts. Wenn die Außentemperatur niedrig ist, können Sie die Wohnung schnell um ein paar Grad abkühlen.

Durch ständiges Lüften verliert der Raum viel Wärme. Energiesparender ist mehrmals tägliches Stoßlüften oder Querlüften für wenige Minuten. Die Luft wird schnell „ausgetauscht“, die Möbel und Wände kühlen aber dadurch nicht aus.

Benötigen Sie auch tagsüber einen Luftaustausch, ist ein Ventilator eine gute Wahl. Dadurch kann viel Strom gespart werden. Der Ventilator kühlt den Raum zwar nicht, aber die Luftbewegung vermittelt den Eindruck einer kühleren Temperatur.