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Viele Menschen haben sich derzeit mit dem Corona-Virus infiziert. Die Zahl der COVID-19-Infektionen steigt weiter. Zusätzlich zu den aktuellen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus können höhere Temperaturen und eine zusätzliche Luftbefeuchtung in den Räumen das Ausbreitungsrisiko reduzieren.

Forschungsdaten über das aktuelle Corona-Virus in Kombination mit den Ergebnissen zur SARS-Epidemie und den MERS-Epidemien ergeben neue interessante Erkenntnisse über deren Übertragungsbedingungen. Genauer wurde die Resistenz der Viren gegenüber Luftfeuchtigkeit und Temperatur untersucht.

Kann eine hohe Luftfeuchtigkeit das Corona-Virus bremsen?

Die Forschungsergebnisse über das aktuelle Corona-Virus in Verbindung mit den bisherigen Erkenntnissen zeigen: Eine niedrige Luftfeuchtigkeit und sehr tiefe Temperaturen ermöglichen eine lange Überlebenszeit der Viren auf Oberflächen und in der Luft. Ebenfalls bei mittleren Temperaturen von 20 bis 30 °C war die Lebensdauer lang, allerdings nur verbunden mit einer geringen Luftfeuchte. Sehr hohe Temperaturen von mehr als 30 °C inaktivieren die Corona-Viren.1

Eine neue statistische Untersuchung aus China kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass höhere Temperaturen und eine höhere Luftfeuchte die Ausbreitung des Corona-Virus signifikant einschränken.2 Für diesen Zusammenhang spricht auch, dass in den aktuell kälteren Regionen der Erde die Verbreitung weitaus größer ist.

In einer Studie mit Grippeviren wurde ebenfalls untersucht, wie sich deren Ansteckungsgefahr in Bezug auf die Luftfeuchte verhält. Die Forscher fanden heraus, dass die Raumfeuchte der entscheidende Faktor für die Übertragung der Krankheitserreger war.Bei einer geringen relativen Luftfeuchtigkeit ist die Ansteckungsgefahr am größten. Eine relative Raumfeuchte von über 40 % bedeutet für Keime eine äußerst ungünstige Umgebung und senkt das Infektionsrisiko deutlich.

Gesundheitsrisiko senken durch Raumluftbefeuchtung

Die Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch erfolgt überwiegend in Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo sich Menschen aufhalten. Bei tiefen Außentemperaturen wird in den Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln geheizt. Das Resultat sind meist Temperaturen von 20 bis 23 °C in Kombination mit einer tiefen Luftfeuchtigkeit von 20 bis 40 %.

Diese Temperatur- und Luftfeuchtewerte sind ideale klimatische Bedingungen für eine lange Überlebenszeit von Corona-Viren auf Oberflächen oder in der Luft. Damit nimmt das Übertragungsrisiko durch Kontakte und Tröpfcheninfektionen zu.

Schritt 1: Temperatur und Feuchte der Raumluft feststellen

Das Außenklima kann man selbst nicht beeinflussen. Sie können allerdings für ein optimales Raumklima sorgen: Die entscheidenden Faktoren Temperatur und Luftfeuchte regeln Sie individuell.

Die Temperatur messen Sie mit einem Thermometer. Der für den Menschen angenehme Temperaturbereich liegt zwischen 20 und 23°C. Eine wesentlich höhere Raumtemperatur belastet auf Dauer den Organismus. Daher ist es empfehlenswert, die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, um das Infektionsrisiko in Gebäuden zu senken.

Um gleichzeitig die Temperatur und die relative Luftfeuchtigkeit zu messen, brauchen Sie ein Thermo-Hygrometer. Stellen oder hängen Sie das Messgerät im Raum auf. Schon nach kurzer Zeit gibt Ihnen das Gerät den entsprechenden Prozentwert aus.

Mit TFA Geräten sind Sie auf der sicheren Seite. Genaue Sensoren und geprüfte Qualität liefern Ihnen zuverlässige Messwerte.

Alle Modelle aus: Thermo-Hygrometer

All-in-one Geräte wie die Wetterstationen messen die Temperatur, die Luftfeuchte sowie meist weitere Messwerte. Diese Geräte unterstützen Sie ebenfalls dabei, das optimale Raumklima zu finden.

Schritt 2: Luftfeuchte anpassen

Um das Übertragungsrisiko von Viren zu reduzieren, ist es wichtig, dass Sie die Luftfeuchtigkeit erhöhen. Ein Wert von mindestens 50 % in Gebäuden gilt in diesem Zusammenhang als optimal.1

Zudem verbessert die feuchtere Raumluft die Abwehrfunktion der Atemwege bei gesunden Personen. Entdecken Sie auch unsere Tipps für die optimale Luftfeuchtigkeit. Damit geben wir Ihnen einfache Mittel in die Hand, um das Virus aktiv zu bekämpfen.

Ein erhöhter Frischluftanteil soll eine zusätzliche Risikoverminderung bewirken. Folglich kann das Lüften die Ansteckungsgefahr mit Viren senken. Beachten Sie daher die Tipps, wie Sie richtig lüften. Ein verbessertes Raumklima hat auch den Vorteil, dass Mund- und Nasenschleimhäute nicht zu stark austrocknen und das Immunsystem dadurch bei der Abwehr von Viren gestärkt wird.

Quellen:
1 Hugentobler, W.: Optimale Luftfeuchte senkt Corona Ausbreitungsrisiko. Pressemitteilung Condair Systems GmbH. 02.032020.
2 Wang, J. et al: High Temperature and High Humidity Reduce the Transmission of COVID-19. SSRN. 09.03.2020.
3 Noti, J. D. et al: High humidity leads to loss of infectious influenza virus from simulated coughs. PLOS ONE. 27.02.2013.



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