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Ende Oktober werden in Deutschland die Uhren umgestellt. Es gilt dann die Normalzeit bzw. Winterzeit. Und jeder fragt sich wieder: Wann genau werden die Uhren umgestellt? Muss die Uhr nun eine Stunde zurück- oder vorgestellt werden? Und: Wie lange gibt es noch die Zeitumstellung?

Wie bisher jeden Herbst wird auch im Jahr 2020 die Zeit umgestellt. Mit der Zeitumstellung auf die Winterzeit 2020 wird es in Deutschland wieder früher hell – dafür aber abends auch früher dunkel.

Zeitumstellung: Wann wird die Uhr auf die Winterzeit umgestellt?

Am letzten Sonntag im Monat Oktober ist es wieder so weit. In der Nacht vom 24. Oktober auf den 25. Oktober 2020 stellen wir die Uhren erneut auf Winterzeit um.

Beginn Winterzeit: Wann ist Sommerzeit-Ende?

Genau gesagt geschieht die Zeitumstellung um 3 Uhr nachts. Dann endet die Sommerzeit und die Normalzeit bzw. Winterzeit beginnt. In Deutschland gilt wieder die normale mitteleuropäische Zeit (MEZ) statt der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ).

Zeitumstellung auf Winterzeit 2020: Vor oder zurück?

Bei der Umstellung auf die Winterzeit wird die Uhr im Gegensatz zur Sommerzeit eine Stunde zurückgestellt, also von 3 Uhr morgens auf 2 Uhr morgens. Die Zeitumstellung ist eine gute Nachricht für Langschläfer, denn die Nacht wird eine Stunde länger.

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Eselsbrücken: Wie kann man sich die Zeitumstellung merken?

Doch wie kann man sich das am besten merken? Unsere Lieblings-Eselsbrücke hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird. Orientieren Sie sich bei der Zeitumstellung an einem Thermometer:

  • Im Sommer Plus-Temperaturen: Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt.Zeitumstellung Sommerzeit. Wie das Thermometer Plus
  • Im Winter Minus-Temperaturen: Die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt.Zeitumstellung Winterzeit. Wie das Thermometer Minus

Hier die drei besten Eselsbrücken zur Zeitumstellung:

  • An die Temperatur denken: Im Frühjahr plus im Winter minus.
  • Es gilt die 2-3-2-Regel: Erst im Frühjahr von 2 auf 3 Uhr, später im Herbst von 3 auf 2 Uhr umstellen.
  • Im Sommer stellt man die Gartenmöbel vor das Haus, im Winter wieder zurück.

Haben Sie sich eine unsere Lieblings-Eselsbrücke zur Zeitumstellung gemerkt? Wenn ja, dann wissen Sie, dass Sie Ihre Uhr um eine Stunde zurückstellen müssen.

Mit einer Funkuhr entfällt die Zeitumstellung

Mit Funkuhren und Funkweckern stellen wir uns die Frage teilweise gar nicht mehr. Die aktuelle Zeit wird per Funksignal (DCF-77) empfangen und damit Winter- wie Sommerzeit angezeigt. Viele Uhren, Wecker und Funk-Wetterstationen von TFA Dostmann sind mit einer Funkuhr ausgestattet und werden über das Funksignal gesteuert. So haben Sie immer die richtige Zeit im Blick und die manuelle Umstellung entfällt.

Entscheiden Sie sich daher für Uhren mit DCF-Funkverbindung. Seien es

Sie sparen sich das Einstellen der Zeit und die korrekte Uhrzeit steht Ihnen sekundengenau das ganze Jahr verlässlich zur Verfügung.

Warum stellen sich Funkuhren manchmal nicht um?

Funkuhren in Deutschland erhalten die genaue Uhrzeit vom Zeitzeichensender DCF-77 in der Nähe von Frankfurt am Main. Sie fragen aus Stromspargründen nicht permanent das Zeitsignal ab. Die meisten haben eine festgelegte Uhrzeit, zu der sie sich mit der Atomuhr synchronisieren.

Wenn sich Funkuhren nicht umstellen liegt es meist an Empfangsproblemen, die durch eine Funkstörung oder grenzwertige Batterien verursacht werden können. Möglich ist auch, dass das nächtliche Update zu früh durchgeführt wurde. Liegt dieser Zeitpunkt vor der Zeitumstellung (z. B. 1 Uhr morgens), dann bekommt die Funkuhr die Umstellung noch nicht mit und stellt sich erst am nächsten Tag (um 1 Uhr morgens) um.

Wichtig ist zu wissen: Wenn ein Update in der Nacht nicht erfolgreich war, dann folgt der Korrekturversuch erst in der kommenden Nacht.

Bei manchen Funkuhren kann die Synchronisierung manuell ausgelöst werden. Hier hilft ein Blick in die Bedienungsanleitung. Oder Sie führen einen Neustart durch, indem Sie die Batterie(n) entfernen und dann neu einlegen. Bei der Gelegenheit bietet es sich an, den Ladezustand der Batterien zu überprüfen.

Wie bereite ich mich auf die Zeitumstellung vor?

Spätestens am Montag, wenn der Wecker klingelt, spüren wir die Veränderung der Uhrzeit. Frühaufsteher sind noch eine Stunde früher als üblich wach, dafür sind sie abends schon zur Essenszeit müde. Ein- und Durchschlafprobleme, Müdigkeit, Unzufriedenheit und manchmal auch Appetitlosigkeit sind die Folgen.

Das alles kann Tage oder gar Wochen andauern, denn unser Körper braucht Zeit, um sich an die Umstellung zu gewöhnen.Mit folgenden Maßnahmen helfen Sie Ihrem Körper bei der Umstellung auf die neue Zeit:

  1. Schlaf umstellen schon am Freitag: Wenn es Ihr Tagesablauf zulässt, gehen Sie am Freitag später schlafen und beginnen Sie den Samstag später.
  2. Aufwachen mit dem Tageslicht: Eine Methode, sanft aufzuwachen: Überlassen Sie der Sonne das Wecken an diesem Wochenende. Das langsam heller werdende Tageslicht weckt Sie ganz natürlich. Alternativ können Sie auf einen Lichtwecker, z. B. den Lichtwecker mit Farbwechsel-Stimmungslicht und Raumklima SOLUNA zurückgreifen, der den Sonnenaufgang simuliert.
  3. Abendessen während der Zeitumstellung: Mit vollem Magen fühlt man sich zwar völlig erschöpft, aber gut schlafen können wir meistens nicht. Unser Organismus ist mit dem Verdauen so beschäftigt, dass er keine Gelegenheit hat, herunterzufahren und sich auf Schlaf einzustellen. Darum gilt insbesondere in den Tagen nach dem Umstellen der Uhr: Nehmen Sie am Abend leichte Speisen zu sich und verzichten Sie auf üppiges Essen. Verschieben Sie auch die Essenszeiten in den Tagen vor der Umstellung auf die Winterzeit schrittweise nach hinten.
  4. Schnappen Sie frische Luft: Zu einem gesunden Lebenswandel gehört auch die Bewegung an der frischen Luft. Fühlen Sie sich schlapp und müde, ist ein Spaziergang genau das Richtige. Die sauerstoffreiche Außenluft macht munter, so dass Körper und Gehirn wieder Leistung bringen können.

Uhren umstellen: Warum gibt es eine Zeitumstellung 2020?

Das Umstellen der Uhr ist seit Mitte des 18. Jahrhundert Thema vieler Diskussionen mit dem Ziel, Energie zu sparen. Als Erfinder der Sommerzeit gelten einige Größen unserer Geschichte, wie zum Beispiel der Gründervater der Vereinigten Staaten Benjamin Franklin.

In Deutschland hat die Zeitumstellung eine wechselhafte Vergangenheit. Das erstmalige Einführen der Sommerzeit im Jahre 1916 war eine Kriegsmaßnahme, um Energie zu sparen. Nach dem Ersten Weltkrieg machte Deutschland die unbeliebte Zeitumstellung wieder rückgängig, um sie 1940 während des Zweiten Weltkriegs wieder einzuführen. 1949 einigte man sich in West und Ost darauf, die alljährliche Uhrumstellung zu beenden.

Die Ölkrise in den 1970er Jahren war für Frankreich Anlass die Sommerzeit einzuführen. Weitere europäische Länder folgten dem Beispiel, hauptsächlich um den grenzüberschreitenden Verkehr zu vereinfachen. Erst im Jahr 1980 führte Ost- und West-Deutschland das Umstellen der Uhr per Verordnung wieder ein. Seitdem stellen wir zweimal im Jahr unsere Uhren um.

Spart die Zeitumstellung auf die Sommerzeit Energie?

Der Winter ist die energieintensivste Jahreszeit. Räume werden beheizt und es wird mehr elektrisches Licht benötigt. Man sagt, dass die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit Energie einspart. Im Sommer ist es abends länger hell und so sparen wir durch die Zeitumstellung eine Stunde elektrisches Licht.

Da die Sommerzeit im Frühling beginnt, benötigen wir jedoch in der Übergangszeit, vor allem im März, April und Oktober, eine Stunde früher Heizenergie. Untersuchungen haben ergeben, dass der Energiespar-Effekt, wenn überhaupt vorhanden, minimal ist.

Wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Rund um die Zeitumstellung diskutieren wir jedes Jahr aufs Neue: „Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?“. Erfolgt in diesem Jahr die Umstellung auf Winterzeit vielleicht zum letzten Mal?

Im August 2018 konnten alle EU-Bürger an einer Online-Umfrage teilnehmen und ihre Stimme abgeben, ob sie für oder gegen das Abschaffen der Zeitumstellung sind. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der europäischen Bürger für eine dauerhafte Sommerzeit ist.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigten deutlich eine Tendenz zum Abschaffen der Zeitumstellung. Doch aktuell ist noch nicht klar, ab wann wir die Uhren nicht mehr umstellen.

Was passiert bei einer dauerhaften Umstellung auf Sommerzeit?

Eine dauerhafte Einführung der Sommerzeit, wie in der EU-Umfrage gewünscht, würde weitreichende Konsequenzen haben. Wissenschaftler warnen, der „Cloxit“ hätte eine chronisch unausgeschlafene, übermüdete Gesellschaft zur Folge. Durch die längere Helligkeit am Abend wird man nicht rechtzeitig müde, muss aber morgens trotzdem früh aus den Federn.

Bei einer dauerhaften Sommerzeit wäre der Sonnenaufgang eine Stunde später. Je nach Wohnort müssten Kinder bis zu sechs Wochen länger im Dunklen zur Schule gehen und wären als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr deutlich mehr gefährdet.

Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?

Auf die Befragung der EU-Bürger folgte die Entscheidung des EU-Parlamentes, die Umstellung der Uhren ab 2021 abzuschaffen. Doch dies allein reicht nicht aus für eine Umsetzung.

Viele EU-Staaten haben sich noch nicht zur geplanten Abschaffung der Zeitumstellung geäußert. Nur mit einer mehrheitlichen Zustimmung kann es an die Umsetzung gehen. Immerhin steht das Thema weiterhin auf der Agenda der EU-Kommission. Wie es nun weiter geht, bleibt spannend.

Sicher werden wir uns auch im kommenden März, wenn die Uhren wieder auf Sommerzeit vorgestellt werden, die zwei Fragen stellen: „Wir die Uhr vor oder zurück gestellt?“ Und: „Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?“



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