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Was sind die Eisheiligen?

Mit dem Begriff Eisheiligen werden mehrere Tage im Mai zusammengefasst, an denen den Wetterheiligen gedacht wird. Zu den Wetterheiligen zählen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophia.

Für die Bauern war es im Mittelalter wichtig, die Aussaat nicht zu früh zu machen, damit der letzte Frost die Ernte nicht vernichtet. Rund um die Feiertage der Eisheiligen wurde das Wetter als Indikator betrachtet, wie die nächsten Wochen verlaufen.

Welche Bauernregel gehört zu den Eisheiligen?

Daraus enstanden Bauernregeln, wie zum Beispiel:

  • Vor Bonifaz kein Sommer,
    nach der Sophie kein Frost.
  • Vor Nachtfrost du nie sicher bist,
    bis Sophie vorüber ist.

Weitere Bauernregeln und Lostage sind zum Beispiel die Siebenschläfer Bauernregel und die Schafskälte.



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