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Das Wetter im April 2020 ist bisher viel zu trocken. Bis Mitte des Monats sind in Deutschland nur 3 Prozent der Niederschläge gefallen, die durchschnittlich im April seit der Wetteraufzeichnung verzeichnet werden. Die Aussichten verheißen wenig Hoffnung auf viel Regen.

Sonnenschein hat uns bisher fast jeden Tag im April begleitet. Den trockenen und warmen Frühling in Deutschland genießen sicherlich die meisten Menschen. Für die Natur ist das Wetter aber kaum zu verkraften.

Bleibt der Frühling extrem trocken?

Seit einer Wetterumstellung Mitte März dominieren vor allem Hochdruckgebiete das Wettergeschehen in weiten Teilen Europas. Steuert Deutschland damit in eine ähnliche Dürre wie 2018 und 2019?

Zu wenig Regen im April

„Der April macht was er will“, heißt ein bekanntes Sprichwort. Ehemals launisch, bringt der Frühlingsmonat mittlerweile fast stabiles und schönes Wetter. Seit 11 Jahren haben die Meteorologen keinen einzigen April mehr verzeichnet, der als zu feucht eingestuft wurde.

Für Gärtner ist eine Niederschlagsanzeige eine große Hilfe, damit entschieden werden kann, ob zusätzlich bewässert werden muss. Gerade zu Beginn der Wachstumsperiode brauchen Pflanzen regelmäßig Feuchtigkeit. Ein Regenmesser gehört daher zu jedem Garten, gerade jetzt, wenn es nur regional und in größeren Abständen regnet.

Alle Modelle aus: Regenmesser

Mit dem Funk-Regenmesser WEATHERHUB am TFA Dostmann Gebäude messen und dokumentieren wir die Niederschlagsmengen. Die Firma befindet sich in Wertheim, der nördlichsten Stadt Baden-Württembergs. An diesem Standort sind bisher nur 0,3 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen. Das sind nur 0,5 (!) Prozent der durchschnittlichen 58 Liter pro Quadratmeter im April.

Im April 2020 gab es wenig Regen.

Die WeatherHub App zeigt eindrucksvoll den wenigen Regen im April 2020.

Mit dem Weatherhub Smarthome System lässt sich ganz einfach, auch von unterwegs, die Regenmenge mit dem Smartphone ablesen. Die Abbildung in der App zeigt eindrücklich, wie wenig Regen bisher im April gefallen ist. Mit dem System lassen sich auch weitere Sender verbinden. Zudem gibt es eine komplette Wetterstation.

Alle Modelle aus: WeatherHub System

Ist der Klimawandel an der Trockenheit schuld?

Der März war bereits zu warm und leicht zu trocken und der April fällt bisher deutlich zu warm und extrem zu trocken aus. Legt der Klimawandel das Frühjahr zunehmend trocken?

Diese Frage stellen sich immer öfter die Klimaforscher. Dafür gibt es einige Indizien, denn seit 20 Jahren regnet es in den Frühlingsmonaten deutlich weniger. Im langjährigen Mittel haben die April-Regenfälle deutlich abgenommen. Es scheint mehr die Sonne und die Thermometer zeigen höhere Temperaturen.

Alle Modelle aus: Thermometer

Auch die niedrige Luftfeuchtigkeit und der anhaltende Wind sorgen momentan für geänderte klimatische Bedingungen. Die Böden werden dadurch noch schneller ausgetrocknet. Die Thermo-Hygrometer zeigen regional eine niedrige Außenluftfeuchtigkeit von 20 bis 30 Prozent.

Alle Modelle aus: Thermo-Hygrometer

Folgen eines extrem trockenen Frühlings

Die meisten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen benötigen im Moment dringend Wasser. Auch für Wälder birgt die aktuelle Trockenheit gewaltige Risiken. Vielerorts herrscht Waldbrandgefahr. Ohne Niederschläge wird sich die Feuergefahr weiter verschärfen.

Trotz der außergewöhnlichen Trockenheit spricht der Deutsche Wetterdienst derzeit noch nicht von Dürre. Der vergangene Winter und der Februar sind vergleichsweise feucht gewesen. Dies kann man auch gut auf anhand der Historie in der Weatherhub App erkennen.

Wenn der Sommer wieder lang, heiß und trocken wird, dann könnte 2020 ein Dürrejahr werden. Für eine verlässliche Prognose für den Sommer ist es allerdings noch viel zu früh. Für die nächsten Tage ist jetzt wieder ein wenig Regen gemeldet. Hoffentlich nicht nur ein Tropfen auf dem sprichwörtlich heißen Stein.



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