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Am letzten März-Wochenende stellt ganz Europa die Uhren um. Es gilt dann die Sommerzeit. Und rund um diesen Termin diskutieren wir jedes Jahr aufs Neue: „Wann wird die Zeitumstellung abgeschafft?“. Erfolgt in diesem Jahr die Umstellung auf Sommerzeit vielleicht zum letzten Mal?

Im August 2018 konnten alle EU-Bürger an einer Online-Umfrage teilnehmen und ihre Stimme abgeben, ob sie für oder gegen das Abschaffen der Zeitumstellung sind. Das Ergebnis der Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der europäischen Bürger für eine dauerhafte Sommerzeit ist.

Zeitumstellung 2020: Wann wird die Uhr umgestellt?

Viele Menschen stellen sich die Frage, an welchem Tag die Zeitumstellung ist. Im Jahr 2020 werden die Uhren am Sonntag, 29. März auf Sommerzeit umgestellt.

Sommerzeit: Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?

Genau um 2 Uhr wird die Uhr auf 3 Uhr vorgestellt. Damit fehlt Ihnen eine Stunde. Das können Sie auch sehen, denn es ist morgens eine Stunde länger dunkel und abends länger hell.

Doch wie kann man sich das am besten merken? Unsere Lieblings-Eselsbrücke hilft Ihnen bei der Entscheidung, ob die Uhr vor- oder zurückgestellt wird. Orientieren Sie sich bei der Zeitumstellung an einem Thermometer:

  • Im Sommer Plus-Temperaturen: Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt.Zeitumstellung Sommerzeit. Wie das Thermometer Plus
  • Im Winter Minus-Temperaturen: Die Uhr wird eine Stunde zurückgestellt.Zeitumstellung Winterzeit. Wie das Thermometer Minus

TFA-Tipp zur Zeitumstellung

Entscheiden Sie sich für Uhren mit DCF-Funkverbindung. Seien es

Sie sparen sich das Einstellen der Zeit und die korrekte Uhrzeit steht Ihnen sekundengenau das ganze Jahr verlässlich zur Verfügung.

Wie bereite ich mich auf die Zeitumstellung vor?

Spätestens am Montag, wenn der Wecker klingelt, spüren wir die Veränderung der Uhrzeit. Zwar sollen sich in der derzeitigen Corona-Virus Pandemie möglichst viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ins Homeoffice zurückziehen, doch nicht alle können zu Hause bleiben. Viele müssen früh raus, weil sie sich in diesen Tagen unermüdlich um unsere Gesundheit, Sicherheit und Versorgung kümmern.

Unser Biorhythmus benötigt einige Tage um sich wieder einzupendeln. Mit folgenden Maßnahmen helfen Sie Ihrem Körper bei der Umstellung auf die neue Zeit:

  1. Schlaf umstellen schon am Freitag: Wenn es Ihr Tagesablauf zulässt, gehen Sie am Freitag früher schlafen und beginnen Sie den Samstag bereits früher.
  2. Aufwachen mit dem Tageslicht: Eine Methode, sanft aufzuwachen: Überlassen Sie der Sonne das Wecken an diesem Wochenende. Das langsam heller werdende Tageslicht weckt Sie ganz natürlich. Alternativ können Sie auf einen Lichtwecker, z. B. den Lichtwecker mit Farbwechsel-Stimmungslicht und Raumklima SOLUNA zurückgreifen, der den Sonnenaufgang simuliert.
  3. Power-Nap am Mittag fällt aus: Sie gehören zu den Menschen, die mittags Energie auftanken mit einem kurzen Schläfchen? Eine sehr gesunde Routine, die Sie haben! Doch damit sich Ihr Körper besser an die umgestellte Zeit gewöhnen kann, verzichten Sie in der ersten Woche Sommerzeit auf Ihren Mittagsschlaf. So werden Sie abends früher ins Bett gehen, weil die Müdigkeit deutlich früher einsetzt.
  4. Abendessen während der Zeitumstellung: Mit vollem Magen fühlt man sich zwar völlig erschöpft, aber gut schlafen können wir meistens nicht. Unser Organismus ist mit dem Verdauen so beschäftigt, dass er keine Gelegenheit hat, herunterzufahren und sich auf Schlaf einzustellen. Darum gilt insbesondere in den Tagen nach dem Umstellen der Uhr: Nehmen Sie am Abend leichte Speisen zu sich und verzichten Sie auf üppiges Essen.
  5. Schnappen Sie frische Luft: Zu einem gesunden Lebenswandel gehört auch die Bewegung an der frischen Luft. Fühlen Sie sich schlapp und müde, ist ein Spaziergang genau das Richtige. Die sauerstoffreiche Außenluft macht munter, so dass Körper und Gehirn wieder Leistung bringen können.

Funk-Wetterstation mit Sonnenaufgangszeiten

  • Zeigt an, wann Sonne auf- und untergeht
  • Zeigt aktuelle Mondphase
  • Wettervorhersage mit Symbolen
  • Außentemperatur über Sender
  • Funkuhr mit Alarm, Snooze-Funktion und Datum

Warum wird die Zeit umgestellt?

Das Umstellen der Uhr ist seit Mitte des 18. Jahrhundert Thema vieler Diskussionen mit dem Ziel Energie zu sparen. Als Erfinder der Sommerzeit gelten einige Größen unserer Geschichte, wie zum Beispiel der Gründervater der Vereinigten Staaten Benjamin Franklin.

In Deutschland hat die Zeitumstellung eine wechselhafte Vergangenheit. Das erstmalige Einführen der Sommerzeit im Jahre 1916 war eine Kriegsmaßnahme, um Energie zu sparen. Nach dem ersten Weltkrieg machte Deutschland die unbeliebte Zeitumstellung wieder rückgängig, um sie 1940 während des Zweiten Weltkriegs wieder einzuführen. 1949 einigte man sich in West und Ost darauf, die alljährliche Uhrumstellung zu beenden.

Die Ölkrise in den 1970er Jahren war für Frankreich Anlass die Sommerzeit einzuführen. Weitere europäische Länder folgten dem Beispiel, hauptsächlich um den grenzüberschreitenden Verkehr zu vereinfachen. Erst im Jahr 1980 führte Ost- und West-Deutschland das Umstellen der Uhr per Verordnung wieder ein. Seitdem stellen wir zweimal im Jahr unsere Uhren um.

Spart die Zeitumstellung auf die Sommerzeit Energie?

Der Winter ist die energieintensivste Jahreszeit. Räume werden beheizt und es wird mehr elektrisches Licht benötigt. Man sagt, dass die Umstellung von Sommer- auf Winterzeit Energie einspart. Im Sommer ist es abends länger hell und so sparen wir durch die Zeitumstellung eine Stunde elektrisches Licht. Da die Sommerzeit im Frühling beginnt, benötigen wir jedoch in der Übergangszeit, vor allem im März, April und Oktober, eine Stunde früher Heizenergie.

Untersuchungen haben ergeben, dass der Energiespar-Effekt, wenn überhaupt vorhanden, minimal ist.

Was passiert bei einer dauerhaften Umstellung auf Sommerzeit?

Eine dauerhafte Einführung der Sommerzeit, wie in der EU-Umfrage gewünscht, würde weitreichende Konsequenzen haben. Wissenschaftler warnen, der „Cloxit“ hätte eine chronisch unausgeschlafene, übermüdete Gesellschaft zur Folge. Durch die längere Helligkeit am Abend wird man nicht rechtzeitig müde, muss aber morgens trotzdem früh aus den Federn.

Bei einer dauerhaften Sommerzeit wäre der Sonnenaufgang eine Stunde später. Je nach Wohnort müssten Kinder bis zu sechs Wochen länger im Dunklen zur Schule gehen und wären als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr deutlich mehr gefährdet.

Es gibt noch viele weitere Pro und Contras zur Uhrumstellung. Wie auch immer: Die nächste Umstellung findet auf jeden Fall noch statt und unser Körper muss sich dem Mini-Jetlag stellen, denn unsere innere Uhr lässt sich nicht so leicht verschieben.



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