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Erasmus-Stipendium 2016: Jessika und Jonas in London

Drei Wochen in London, dem Finanzzentrum Europas, wohnen, arbeiten und viele viele Eindrücke sammeln. Das stand für uns in den letzten drei Wochen an der Tagesordnung.

Das Erasmus-Stipendium

Aber erst einmal von Anfang an. Vor ca. einem Jahr wurden wir von unserer Schule auf das Erasmus-Stipendium angesprochen, welches uns die Möglichkeit gab dieses Auslandspraktikum zu ermöglichen. Nach Rücksprachen mit unserem Betrieb bewarben wir uns für das Stipendium und wir bekamen es tatsächlich. Also stand unserem „Trip“ nichts mehr im Weg.

Flug ins Ungewisse: Gastfamilie und Arbeitgeber

Ein Jahr später saßen wir dann im Flugzeug ohne viele Informationen über unsere Gastfamilien und unsere Arbeitsstelle. Wir wussten jedoch, dass wir von einem Taxi abgeholt und in unsere Gastfamilien gebracht werden und am nächsten Morgen ein Treffen in ADC College (die Organisation, welche uns vermittelt hat) haben werden. Dies klappte auch ohne Probleme. Die Gastfamilie empfing uns herzlich und zeigte uns das komplette Haus. Dieses war für deutsche Verhältnisse sehr klein. Für uns war es eine große Umstellung, sich zu siebt ein Bad teilen und feste Zeiten einhalten zu müssen.

Hier ticken die Uhren anders

Wir merkten in unserer neuen Arbeitswelt schnell, dass dort die Uhren anders ticken. Arbeitsbeginn war um 9 Uhr, danach wurde erst einmal die Belegschaft mit Kaffee, Tee und Breakfast versorgt. Das hebt die Moral, war für uns aber ziemlich ungewöhnlich. Natürlich wird auch in London gearbeitet aber mit einer anderen Geschwindigkeit und ohne Zeitdruck. Das war für uns ein Vorteil, denn die Mitarbeiter nahmen sich die Zeit uns alles ausführlich zu zeigen und sich mit uns zu unterhalten. Wir bekamen so einen umfangreichen Einblick in das Arbeitsleben unserer Gastbetriebe (Immobilienmakler und Versicherungsunternehmen) und schulten unsere Englischkenntnisse.

Interkulturelle Erlebnisse

In unserer Freizeit erkundeten wir London und seine Sehenswürdigkeiten. Besonders fielen uns dabei die gehetzten Menschen auf. Viele Londoner ärgerten sich, wenn sie die U-Bahn verpassten, nachdem sie bereits die Treppen herunter gerannt sind, obwohl bereits die Nächste in drei Minuten kommt. Für uns, die generell schlechte öffentliche Verkehrsanbindungen in ihren Orten haben, war das eine befremdliche Situation. Wir wollten einen breitgefächerten Einblick von London erhalten und besuchten nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten, sondern auch einige Märkte mit den verschiedenen kulturellen Einflüssen der Bewohner Londons.

Ein einzigartiges Erlebnis

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine sehr gute Erfahrung für uns war. Wir sind an den verschiedenen Herausforderungen gewachsen und konnten viele Eindrücke sammeln. Außerdem möchten wir uns herzlichst bei unserem Betrieb für die Unterstützung dieses Projektes bedanken!

Jessika & Jonas


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