Skip to main content

Graue Aussichten beim Wetter im neuen Jahr?!

Was bringt uns das Wetter 2019? Das haben wir uns schon vor einer Woche gefragt. Genau kann das natürlich im Moment noch niemand sagen, das Wetter hält bestimmt wieder einige Überraschungen für uns bereit. Auf ein gutes Wetter-Jahr 2019 mit dem TFA Wettertrend.

Wettertrend: Im Bergland und im Süden seht uns winterliche Witterung bevor, sonst bleibt es eher nasskalt.

Deutschland verbleibt während des ersten Januarwochenendes am Ostrand eines Hochs bei den Britischen Inseln. Dabei werden aus Nordwesten feuchte Luftmassen ins Land gelenkt, wobei in der Nordwesthälfte etwas mildere, in der Südosthälfte kältere Luftmassen dominieren.

Schnee im Süden

Aus aus meist geschlossener Bewölkung fällt insbesondere in der Südhälfte häufig Niederschlag, zwischen Main und Donau teils Regen, teils Schnee, südlich der Donau fast durchweg Schnee. Hier kommen in den nächsten Tagen teils beachtliche Neuschneemengen zusammen, im Stau der Alpen kann bis zu einem Meter Schnee fallen. Dabei liegen die Tageswerte meist um den Gefrierpunkt, in den Nächten gibt es leichten Frost. Im Norden und Westen ist es dagegen bei Tageswerten von 3 bis 6 Grad etwas milder, hier regnet es auch gelegentlich, nur oberhalb von 600 bis 800 Metern fällt Schnee.

Langsam wird es kälter

In den Nächten gibt es nur bei längerem Aufklaren leichten Frost, der Wind weht schwach bis mäßig, auf den Bergen auch frisch aus Nordwest.
Am Montag sorgt ein Keil des Hochs vor der westeuropäischen Küste für Wetterberuhigung bei wenig geänderten Temperaturen, gegen Abend greifen dann die Ausläufer eines Tiefs, das sich von Island zur Nordsee verlagert, auf Deutschland über. Bei auffrischendem Südwestwind fällt dabei am Dienstag zunächst bis in mittlere Bergland Regen, gegen Abend und in der Nacht zu Mittwoch sinkt die Schneefallgrenze dann allmählich bis in tiefere Lagen ab. Der mäßige bis frische, an den Küsten und auf den Bergen auch starke bis stürmische Wind dreht auf nördliche Richtung, in der Nacht zu Donnerstag muss bei Tiefstwerten um 0 Grad vielerorts mit Glätte gerechnet werden. Tagsüber fallen weitere Schneeschauer bei Maxima von 0 bis 4 Grad, im Bergland und im Süden und Osten herrscht leichter Dauerfrost.

Aussichten für Mitte Januar

Am Freitag lassen die Niederschläge langsam nach, nur im Stau von Alpen und Erzgebirge schneit es noch längere Zeit. In den Niederungen des Westen und Nordens steigen die Thermometer etwas über Null Grad, sonst gibt es leichten Dauerfrost. In der Nacht zu Samstag tritt vielerorts mäßiger, über Schnee auch strenger Frost auf. Ob sich der Winter damit für längere Zeit in Deutschland etablieren kann, oder ob es aus Nordwesten rasch wieder nasskalt wird, ist derzeit noch offen, eine nachhaltige Milderung ist aber nicht abzusehen.

In der folgenden Woche wird sich zeigen, ob der Hochwinter nach Deutschland kommt.


Ähnliche Beiträge

Wetterprognose: Milde Luft und Regen in Sicht

Wetterprognose: Milde Luft und Regen in Sicht Schon im Wettertrend letzte Woche war es unklar, ob sich der Spätsommer länger über Deutschland halten wird. Doch das Wochenende wird nochmals von viel Sonnenschein und spätsommerlicher Wärme bestimmt. Wettertrend für das Wochenende Dabei steigen die Temperaturen am Freitag zunächst nur in der Südwesthälfte über die 20-Grad-Marke, am […]

weiterlesen 20.09.19 | Wetter