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Der Wettertrend verspricht mehr Normalität im Oktober. Im vergangenen September wich der Witterungsverlauf deutlich von den in diesem Monat üblichen Mustern ab und sorgte so für einige Überraschungen.

In unserem Wettertrend für Oktober erfahren Sie, ob wir uns auf einen goldenen Oktober freuen können.

Rückblick auf das Wetter der vergangenen Wochen

Zwar kehrte im September, nach einem wechselhaften und eher kühlen Start, der Spätsommer rasch nach Deutschland zurück, allerdings blieb er entgegen der Erwartungen bis in die dritte Monatsdekade hinein präsent. Besonders in den Tagen vor der Monatsmitte sorgten reichlich Sonnenschein und sehr warme Luft aus der Mittelmeerregion für eine Serie von Sommertagen, im Westen und Südwesten stiegen die Thermometer sogar noch deutlich über die 30-Grad-Marke.

Am 17. drang hinter einer Kaltfront deutlich frischere Polarluft nach Deutschland vor, was in den Nächten zu einstelligen Minima und örtlichem Bodenfrost führte. Tagsüber erwärmte die Sonne die Luft jedoch rasch wieder über 20 Grad; erst in der letzten Monatswoche gelang atlantischen Tiefs der Durchbruch nach Mitteleuropa. Sie brachten in vielen Regionen den lang erwarteten Regen, insbesondere im Osten und Nordosten Deutschlands fielen große Mengen. In den Bergen oberhalb von 800 Metern breitete sich sogar kurzzeitig eine Schneedecke aus und erst zum Monatsende wurde es wieder milder.

Die Mitteltemperatur übertraf ihr Soll um mehr als ein Grad, besonders in der Mitte und im Südwesten des Landes fiel nur knapp die Hälfte der üblichen Regenmenge, dafür erreichte die allgemein überdurchschnittliche Sonnenscheinsumme dort mehr als 150 Prozent.

Der Wettertrend Anfang Oktober

Die Umstellung der Großwetterlage hin zur Dominanz von Tiefdruckgebieten bleibt auch im Oktober erhalten. Dabei können zunächst aus Süden nochmals sehr milde Luftmassen nach Deutschland vordringen, sie bescheren dem Alpennordrand starken Föhn zum Feiertagswochenende, dort und in Sachsen können nochmals Spitzenwerte von über 25 Grad erreicht werden.

Besonders in der Westhälfte macht sich aber die Nähe zum Tief durch viele Wolken, lebhaften Wind und zeitweiligen Regen bemerkbar. Bis zum Ende der ersten Monatsdekade ist der Wettercharakter dann durchgängig wechselhaft, in der Westhälfte fällt mehr Regen als im Osten und die Temperaturen entsprechen in etwa der Jahreszeit.

Das Wetter im Verlauf des Oktobers

Anschließend verstärkt sich langsam der Einfluss von Hochdruckgebieten, was dem zur Monatsmitte fälligen „goldenen Oktober“ entspricht. Nächtliche Nebelfelder können sich dann schon bis in die Mittagszeit halten, in den häufiger sonnigen Nachmittagsstunden sind aber immer noch Maxima um 20 Grad möglich.

In der dritten Oktoberdekade greifen Tiefs wieder verstärkt ins mitteleuropäische Wettergeschehen ein, dabei wird zunächst milde, später deutlich kälte Luft herangeführt. So können in den letzten Monatstagen auf den Bergen wieder Schneeflocken wirbeln, in den Niederungen muss vielerorts den ersten Luftfröste gerechnet werden. In der Monatssumme ist eine leicht über normale Temperatur und eine durchschnittliche Sonnenscheindauer und Regenmenge zu erwarten.

Der Oktober bringt ersten Frost und Zeitumstellung

Das Auftreten der ersten Fröste bringt allen „Laternenparkern“ eine zusätzliche Beschäftigung – das morgendliche Scheiben freikratzen. Auch bei der anschließenden Fahrt gilt dann: Vorsicht vor örtlich glatten Straßen. Und für alle Gartenfreunde bedeuten Minima unter Null Grad akute Erfrierungsgefahr für empfindliche Pflänzchen.

Mit Wetterstationen oder einem Thermometer mit Frostalarm lassen sich solch böse Überraschungen vermeiden, denn hier warnt eine integrierte Alarmfunktion vor Väterchen Frost und erlaubt rechtzeitiges Abdecken von Pflanzen und Autoscheiben.


Einige unserer Geräte mit Frostalarm:


Und auch bei einem weiteren Oktoberevent hilft sie geräuschlos und schnell: Am letzten Sonntag des Monats steht die Zeitumstellung auf die Winterzeit an – ein automatisches Funksignal erledigt diese Aufgabe pünktlich und zuverlässig. Komfort, den auch alle Funkuhren ihren Besitzern liefern, neben der sekundengenauen Zeitanzeige und der zuverlässigen Weckfunktion. Damit auch nach der Zeitumstellung alle täglichen Abläufe wie gewohnt funktionieren.



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