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Mit Höchstwerten von örtlich über 25 Grad startete der diesjährige April richtig sommerlich, doch sollte dies fast überall der wärmste Tag des Monats werden. Welche Höchstwerte bringt uns der Wettertrend im Mai?

Wie war das Wetter im April in Deutschland?

Schon ab dem 2. April wurde es deutlich kühler, wenn auch die Sonne noch häufig schien. Richtig ungemütlich präsentierte sich der April-Wettetrende dann ab dem Ostermontag, frische Polarluft bescherte uns nun zahlreiche Schnee- und Graupelschauer, in höheren Lagen bildete sich nochmals eine geschlossene Schneedecke.

Zum zweiten Aprilwochenende trennte eine scharfe Luftmassengrenze milde Luft im Südosten von Kaltluft im Nordwesten, in der Mitte Deutschlands regnete es dabei anhaltend.

Der Wettertrend im April war insgesamt zu kalt

Auch zur Monatsmitte dominierte Kaltluft mit Schneeschauern und Nachtfrösten den Wettertrend, nur um den 20. herum kamen mit milderer Luft und Sonnenschein Frühlingsgefühle auf. Die ein weiterer Vorstoß eisiger Polarluft schnell wieder auf Eis legte; Reif und Frost gefährdeten erneut junge Triebe und frisch erblühte Pflanzen.

In der Gesamtbilanz war der Monat gegenüber dem Mittel der letzten 30 Jahre um fast drei Grad zu kalt, mit den tiefsten Werten in der Landesmitte. Nur dort fiel auch reichlich Niederschlag, während sonst oft nur zwei Drittel des langjährigen Durchschnitts zusammenkamen. Besonders trocken blieb es im Süden Deutschlands; die Sonnenscheindauer erreichte landesweit genau ihr Soll.

Die Wetterprognose für Mai

Auch der Mai enttäuscht zunächst alle Erwartungen auf einen schwungvollen Durchstart des Frühlings: Während am ersten Maiwochenende die Südosthälfte des Landes reichlich Regen serviert bekommt, fegt an den Folgetagen ein kräftiger Sturm über die Nordhälfte. Rückseitig folgen neue Regenfälle, Schauer und kühle Luft, vom Wonnemonat fehlt zunächst weiter jede Spur.

Doch wie so oft in diesem Jahr mit seinen abrupten Wetterwechseln ändert sich der Wettertrend zum zweiten Maiwochenende rasch: Mit Winddrehung auf Süd wird warme Mittelmeerluft herangeführt und die Thermometer springen auf Maxima jenseits der 20-Grad-Marke. Allerdings lassen Schauer und Gewitter bei zunehmender Schwüle nicht lange auf sich warten, zuvor können im Süden und Osten mit Höchstwerten über 25 Grad die ersten Sommertage verbucht werden. Bis zur Monatsmitte hat sich dann zwar überall wieder kühlere Meeresluft durchgesetzt, die gefürchteten „Eisheiligen“ vom 11. bis zum 15. Mai sollten aber ohne Frostschäden vorüber gehen.

Allerdings bleiben weitere markante Strömungswechsel im Mai wahrscheinlich, deshalb besteht zu Beginn der dritten Maidekade nochmals ein kleines Bodenfrostrisiko. Erst in den letzten Monatstagen zeigt sich dann mit häufigerem Sonnenschein und langsam steigenden Temperaturen
der herannahende Frühsommer. Alle wichtigen Klimagrößen wie Niederschlag, Mitteltemperatur und Sonnenscheindauer sollten am Ende in der Maibilanz nahe am Durchschnittswert der letzten 30 Jahre liegen.

Wird der Mai-Wettertrend regnerisch?

Die Regenfälle, mit denen der Mai-Wettertrend in den meisten Landesteilen aufwarten kann, sind für Landwirtschaft, Forst- und Gartenbau ein Segen, hat sich doch im April in vielen Regionen ein Niederschlagsdefizit aufgebaut. Wenn nun endlich wieder das notwendige Nass niedergeht, können auch Regenmesser wieder ihrer Bestimmung dienen und alle Interessierten über die Wassermenge in Litern pro Quadratmeter informieren.

Da auf einer derart abgemessenen Fläche ein gleichmäßig verteilter Liter Wasser genau einen Millimeter hoch stehen würde, wird die Niederschlagsumme meist auch mit dem Kürzel „mm“ angegeben. Während die einfachen analogen Messgeräte den regelmäßigen Gang zum Standort des Regenmesser erfordern, erlauben moderne Funkmessstationen die digitale Kontrolle des Niederschlags.

So liefert der Funkregenmesser Drop sowohl die aktuelle Anzeige und grafische Darstellung der Regenmenge als auch verschiedene zeitliche Funktionen. Ein persönlich festgelegter Grenzwert ermöglicht sogar die Auslösung eines „Regenalarms“, sobald zu viel Niederschlag fällt. Selbst für ein ganzes Jahr lassen sich die monatlichen Summen einzeln abrufen – so behält man immer den Überblick, wie der himmlische Nachschub verläuft und wann eventuell von Menschenhand nachgewässert werden muss.



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