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Der Wettertrend für Deutschland im Dezember 2021 verspricht zunächst aufgrund von Tiefdruckgebieten je nach Lage etwas Schnee. In der zweiten Monatshälfte soll die Hochdruckdominanz aber weniger Niederschläge bringen. Es bleibt aber kalt.

Möchten Sie erfahren, wie sich das Wetter im Dezember entwickeln soll? Lesen Sie unseren Wettertrend und erfahren Sie hier die Wetterprognose für Dezember 2021 in Deutschland. Doch beginnen wir mit dem Rückblick auf den November 2021.

Rückblick auf den November

Dass der November in früheren Zeiten zu Recht auch „Nebelmond“ genannt wurde, bestätigte er in diesem Jahr recht eindrucksvoll.

Viel Nebel und etwas Schnee

Nachdem in den ersten Monatstagen milde Meeresluft noch zeitweiligen, im Osten auch intensiven, Regen brachte, setzten sich ab dem 5. Hochdruckgebiete über Mitteleuropa fest. Sie sorgten zunächst oft noch für Sonnenschein, die Nächte wurden allerdings vielerorts schon frostig kalt.

Ab dem Beginn der zweiten Monatsdekade weiteten sich Nebel- und Hochnebelfelder jedoch immer mehr aus, nur die höheren Berglagen ragte nun noch regelmäßig aus der grauen Suppe heraus. Aber auch im Westen und Südwesten des Landes schaffte die Sonne es an einigen Tagen, nochmals spätherbstliche Farben zum Leuchten zu bringen.

Bis in die Mitte der dritten Dekade hielt die Dominanz der Hochdruckgebiete an, erst dann erreichte mit zunehmenden Tiefdruckeinfluss frische Polarluft Deutschland. Rechtzeitig zum ersten Adventswochenende sank die Schneefallgrenze bis in die Nähe der Tallagen ab und in vielen Regionen präsentierten sich die Berge zum Monatsende frisch verschneit.

Zu wenig Niederschlag

Doch dieser Niederschlag reichte nicht aus, das deutliche Regendefizit in der Fläche auszugleichen. Nur im Nordosten und Osten fiel rund ein Viertel mehr als die übliche Monatsmenge, im übrigen Land kam teilweise kaum die Hälfte des Solls vom Himmel. Besonders trocken blieb es in Teilen Hessens und Baden-Württembergs, wo örtlich nur rund 10 Liter Regen pro Quadratmeter fielen.

Während sich die Sonne im Westen und Südwesten deutlich länger zeigte als normal, fehlten in den anderen Gebieten meist ein Drittel der Sonnenstunden, weniger als die Hälfte gab es sogar an Ostsee und Oder. Im gesamten Nordosten war der Monat etwa ein Grad wärmer als im Mittel der vergangenen dreißig Jahre, in der Südwesthälfte dagegen ein Grad zu kalt, was deutschlandweit für ein völlig ausgeglichenes Verhältnis sorgte.

Wettertrend für Dezember 2021

Auch das Wetter im Dezember zeigt sich zunächst wie es bei einem ziemlich normalen Frühwintermonat zu erwarten wäre:

Dezember 2021: Wenig bis etwas Schnee in Aussicht

Mit einer nordwestlichen Strömung rauschen Tiefdruckgebiete heran, die mal mildere, mal kältere Meeresluftmassen mit sich führen. Das bringt bundesweit immer wieder Niederschläge, die in höheren Lagen oft, in den Niederungen dagegen nur selten als Schnee fallen. So kann sich der Winter oberhalb von etwa 500 Metern zwar für einige Zeit festsetzen, ein richtiger Kälteeinbruch ist aber nicht in Sicht.

Im Gegenteil: Ab dem Beginn der zweiten Monatsdekade lenken Atlantiktiefs aus Südwesten mildere Luft nach Mitteleuropa, was auch in den Bergen zu Tauwetter führt. Für die zweite Monatshälfte deutet sich eine Rückkehr der Hochdruckdominanz an, bei der es zwar kälter aber nicht wirklich winterlich wird. Immerhin könnte uns dies die an den Feiertagen übliche milde Regenwetterlage ersparen; erst zum Jahresende steigen die Chancen auf einen Vorstoß polarer Kaltluft. So wird auch der Dezember in der Bilanz etwas zu mild ausfallen, Niederschlag und Sonnenschein bleiben durchschnittlich.

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