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Der Wettertrend für Deutschland im August 2021 verspricht zunächst durch anhaltenden Tiefdruckeinfluss weiterhin Schauer und Gewitter, teils auch heftig mit Hagel und Sturmböen. Gegen Monatsmitte steigen die Chancen, dass sich Ableger des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa verlagern und zumindest phasenweise für sommerliche Wärme und Sonnenschein sorgen. 

Möchten Sie erfahren, wie sich das Wetter im August entwickeln soll? Lesen Sie unseren Wettertrend und erfahren Sie hier die Wetterprognose für August 2021 in Deutschland. Doch beginnen wir mit dem Rückblick auf den Juli 2021.

Rückblick auf den vergangenen Juli

Es ist bald fünfzig Jahre her, dass Rudi Carell in einem Song fragte: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“ und von Sonnenschein „von Juni bis September“ schwärmte. Mittlerweile würden solche Aussichten wohl von Vielen als gar nicht so erfreulich empfunden, denn Hitzewellen und Dürrephasen haben in den vergangenen Jahren das Bild von einem „guten Sommer“ stark verändert.

Ein Sommer, wie er früher einmal war?

Dennoch wird das, was der vergangene Juli in puncto Sommerwetter ablieferte, von den meisten Menschen wohl nicht als vorbildlich angesehen. Dabei sind die deutschlandweiten Mittelwerte keineswegs besonders auffällig: Die Durchschnittstemperatur erreichte genau das Mittel der vergangenen dreißig Jahre, die Sonne schien nur zehn Prozent weniger als üblich und die Regenmenge übertraf ihr Soll um etwa zwanzig Prozent.

Alles Zahlen, die einem Sommer, wie er früher einmal war, entsprechen und weit von Rekordwerten entfernt sind. Doch im zeitlichen Ablauf und der räumlichen Verteilung offenbarten sich die teils nur auffälligen, teils aber auch katastrophalen Wetterereignisse dieses Julis.

Deutschlandwetter im Juli 2021

Waren es im ersten Monatsdrittel in schwül-warmer Luft die örtlich sehr heftigen Gewitter mit Starkregen und viel Niederschlag, so erreichten zum Ende der ersten Monatshälfte die andauernden Starkniederschläge im Westen Deutschlands historische Ausmaße: Bis zu 160 Liter Regen pro Quadratmeter in 24 Stunden prasselten dort vom Himmel und bescherten den Menschen in und an der Eifel eine Hochwassertragödie.

Doch auch danach ging es mit heftigen Ausschlägen weiter, zogen Hagelunwetter über München, ergossen sich Regenfluten über den Chiemgau und das Berchtesgardener Land. Zum Ende des Monats fegte dann noch ein ungewöhnlich heftiger Sommersturm über die Küstenregionen – nein, dieser Juli war nur in der Zahlenwelt der Statistik normal.

Wettertrend für August 2021

Setzen sich diese Verhältnisse nun im August fort? Die Großwetterlage ändert sich zunächst nicht, was auch der Erhaltungsneigung der Hochsommerwitterung entspricht, wie sie in der Siebenschläfertag-Regel zum Ausdruck kommt.

Zunächst dominiert der Tiefdruckeinfluss…

Also dominiert immer noch Tiefdruckeinfluss unser Wetter, mal mit eher kühler, mal mit feucht-warmer Meeresluft. So stehen also weiterhin Schauer und Gewitter, teils auch heftig mit Hagel und Sturmböen auf der Tagesordnung, im Norden Deutschlands frischt auch der Wind zeitweise bis zu herbstlicher Stärke auf. Hitze, wie sie in den „Hundstagen“ jetzt eigentlich üblich wäre, ist nicht in Sicht.

… später phasenweise sommerliche Wärme und Sonnenschein

Erst gegen Monatsmitte steigen die Chancen, dass sich Ableger des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa verlagern und zumindest phasenweise für sommerliche Wärme und Sonnenschein sorgen. Anhaltend beständige Hochsommerwitterung ist aber auch dann nicht zu erwarten, immerhin sinkt dabei das Risiko weiterer Unwetterereignisse. So wird auch der August am Ende ziemlich unauffällige Mittelwerte präsentieren – dann dürften sich allerdings erheblich weniger Wetterkapriolen dahinter verbergen.

Gut informiert über das Wetter

Bei all den erschreckenden Wettergefahren, die sich in den vergangenen Wochen zeigten, steigt natürlich bei vielen Menschen der Wunsch, umfassend und gut über das Wetter informiert zu sein. Neben den Wetter-Apps, die schnell aber ohne viel Hintergrund über die aktuelle Lage informieren, sind es Wetterstationen, die allen wirklich meteorologisch Interessierten wertvolle Daten liefern.

Je detailierter dabei das aktuelle Geschehen erfasst wird, um so genauer ist der Blick auf das, was draußen gerade geschieht. Neben den üblichen Werten wie Temperatur, Luftdruck und relative Feuchte erfasst zum Beispiel die Funk-Wetterstation mit W-LAN VIEW BREEZE auch die Windgeschwindigkeit, den Taupunkt und den Windchill.

Sie bietet außerdem den Vorteil, dass ihre Messwerte über WLAN überall auf Tablet oder Smartphone abzulesen sind. Zusätzlich können so auch noch personalisierte Infotexte empfangen werden und die Nutzer erhalten die neuesten Wettervorhersagen für ihre Region von einem Internet-Wetterdienst. Damit wird eine wirklich umfassende Information über das Wetter erreicht.

Die Niederschlagsmenge selbst wird mit einem Regenmesser gemessen. Das Wasser wird in einem Gefäß gesammelt und anhand einer Skala oder eines digitalen Mechanismus kann dann der Niederschlag bestimmt werden.



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