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Der Lenz bleibt unterkühlt

Mit viel Sonnenschein und deutlich steigenden Temperaturen verabschiedet sich Hoch „Jürgen“, das uns in den vergangenen Tagen eine beständige Ostlage bescherte, aus dem mitteleuropäischen Wettergeschehen.

Zwar ziehen am Freitag und Samstag gelegentlich auch mal etwas dichtere Wolkenfelder vorüber, es bleibt aber im allgemeinen trocken und wird spürbar milder. So steigen die Thermometer schon am Freitag oft auf 10 bis 15 Grad, etwas kälter ist es noch im Nordosten.

Wettertrend für das jetzige Wochenende

Am Samstag wird es dann, nach einer nur örtlich noch frostigen Nacht, mit 14 bis 18 Grad richtig frühlingshaft. Der Wind weht nur noch schwach aus östlicher Richtung und die Sonne scheint nochmals verbreitet.

Doch am Sonntag ändert sich die Wettersituation schlagartig, denn an der Ostflanke eines neuen, kräftigen Hochs zwischen Schottland und Island rauscht eine Kaltfront über Deutschland südwärts. Sie erreicht gegen Mittag die Mainline und abends die Alpen, ihr folgt ein Schwall frischer Meereskaltluft. Die damit verbundenen schauerartigen Niederschläge fallen anfangs nur in den Bergen als Schnee, gehen aber bis zum Abend auch in tiefen Lagen immer mehr in Schnee über. Dabei werden nur am Oberrhein nochmals zweistellige Maxima erreicht, sonst ist es mit 5 bis 9 Grad schon deutlich kälter.


ACHTUNG! Zeitumstellung am 29. März 2020

Am Sonntag werden die Uhren wieder einmal umgestellt. Damit Sie garantiert richtig umstellen hat TFA alle wichtige Infos zur Zeitumstellung auf die Sommerzeit zusammengefasst. Mit den digitalen und analogen Funk-Uhren sparen Sie sich das Einstellen der Zeit. Die richtige Uhrzeit wird Ihnen sekundengenau das ganze Jahr angezeigt.

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Der Wettertrend für kommende Woche

In der Nacht zu Montag kann es in der Südhälfte Deutschlands bis in die Niederungen etwas Schnee geben, in der Nordhälfte droht bei Minima von 0 bis minus 5 Grad überfrierende Nässe. Tagsüber schneit es am Alpenrand länger anhaltend und ergiebig, im übrigen Land gibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken kaum Schauer. Nur in Küstennähe sind die Wolken etwas dichter und hier fallen auch ein paar Tropfen.

Die Nacht zu Dienstag wird oft sternenklar und kalt, verbreitet gibt es leichten bis mäßigen, über Schnee in Alpennähe sogar strengen Frost. Tagsüber ist es nur im Südosten und Nordwesten stärker bewölkt mit etwas Niederschlag, im größten Teil des Landes teilen sich Sonne und Wolken den Himmel und es bleibt trocken. Die Temperaturen bleiben weiter frisch, der Wind weht schwach bis mäßig, an der Ostsee und auf den Bergen auch lebhaft aus nördlicher Richtung.

Die weiteren Aussichten

Im weiteren Wochenverlauf verbleiben wir zwar unter einer nördlichen Strömung, ein Keil des Ostatlantikhochs, der bis nach Deutschland reicht, schafft aber Raum für zeitweiligen Sonnenschein. Trotzdem steigen die Temperaturen nur zögernd wieder an, in den Nächten besteht weiterhin Frostgefahr. Und zum ersten Aprilwochenende berechnen die Modelle derzeit einen weiteren Vorstoß feucht-kalter Meeresluft nach Deutschland – der Frühling bleibt vorerst deutlich unterkühlt.



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