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Ein neues Hoch etabliert sich

Zur Monatsmitte lässt der Zustrom polarer Luftmassen nach Mitteleuropa langsam nach, mit einem neuen Hoch über Skandinavien setzt sich die in weiten Landesteilen trockene und sonnenscheinreiche Witterung fort.

Wettertrend für das Wochenende

Am Freitag und Samstag ist der Himmel über Deutschland oft wechselnd bewölkt und es bleibt vielerorts trocken. Ausnahmen sind die Gebiete südlich der Donau, wo es aus starker Bewölkung noch für längere Zeit regnet, und die Regionen nördlich der Elbe, wo gelegentlich Schauer fallen.

Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit immer noch ziemlich frisch; tagsüber reicht es für Maxima von 12 bis 18 Grad, in den Nächten muss insbesondere in der Nordhälfte mit leichtem Frost gerechnet werden, verbreitet tritt Bodenfrost auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus nördlicher Richtung, im Süden kommt er aus Ost.

Am Sonntag setzt sich die Sonne besser in Szene, nur über den Norden ziehen noch dichtere Wolkenfelder, aus denen in Richtung dänischer Grenze auch ein paar Tropfen fallen. Die Thermometer klettern in der Südhälfte bis über die 20-Grad-Marke, nur im Nordosten bleibt es noch frisch. Der schwache, im Norden auch mäßige Wind dreht auf West bis Südwest.

Wettervorhersage für die dritte Maiwoche

Zu Wochenbeginn verlagert sich das Zentrum des Hochs dann nach Skandinavien, atlantische Tiefausläufer werden damit vorerst von Deutschland ferngehalten. Bei einem schwachen, tagsüber auch mäßigen Wind aus Nord bis Ost scheint in den Folgetagen verbreitet die Sonne von einem nur gering bewölkten Himmel.

Allenfalls im Alpenraum entwickeln sich nachmittags stärkere Quellwolken, aus denen vereinzelt Schauer niedergehen. Die Nächte sind mit Minima von 2 bis 7 Grad zwar frisch, Bodenfrostgefahr besteht aber nur noch im Nordosten. Tagsüber werden meist angenehme 20 bis 24 Grad erreicht, etwas kühler bleibt es nordöstlich der Elbe.


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Wettertrend für das nächste Wochenende

Spannend wird die Entwicklung dann wieder zum folgenden Wochenende, denn hier schlagen die führenden Wettermodelle deutlich unterschiedliche Wege ein. Während nach der amerikanischen wie auch nach der kanadischen Version der Einfluss des Skandinavien-Hochs erhalten bleibt, gelingt den atlantischen Tiefausläufern nach den europäischen Vorstellungen an der Südseite des Hochs der Durchbruch auf den Kontinent.

Das hätte schon ab Freitag von Westen herzunehmende Bewölkung mit aufkommenden Schauern und ein insgesamt sehr durchwachsenes Wochenende zur Folge. Immerhin würde damit auch das in weiten Landesteilen bestehende Regendefizit etwas abgebaut – eine besonders für den Mai sehr wünschenswerte Entwicklung.



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