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Hawaii (USA) - Mit einer exzellenten Radleistung und langer Flucht vor dem Feld gewinnt Normann Stadler die Weltmeisterschaften der World Triathlon Corporation in 8 Stunden 33 Minuten und 29 Sekunden.
"Ich habe sechs Jahre lang versucht, das Rennen auf dem Rad zu entscheiden. Heute ist meine Taktik aufgegangen. Von diesem Sieg habe ich siebzehn Jahre lang geträumt. Niemand kann mir das mehr nehmen, der Titel bleibt für immer. Nun ist mein Name in der Liste der ganz Großen. Ich hoffe, dass dieser Sieg auch dem Triathlon in Deutschland hilft. Ich habe gewusst, dass ich sehr gut drauf bin und bei Kilometer 10 des Marathons das erste Mal an meinen Sieg so richtig geglaubt. Ich bin noch immer fassungslos. Die tollen Ergebnisse der anderen Deutschen um Nina Kraft machen diesen Tag zu einem ganz besondern Tag" Normann Stadler nach seinem Sieg auf Hawaii.
Der deutsche Triathlonsport erlebt beim IRONMAN 2004 auf Hawaii den größten Tag seiner Geschichte: Nina Kraft und Normann Stadler zeigten am Samstag beim Prestigerennen im Pazifik eindrucksvolle Leistungen uns siegten mit großem Vorsprung. Normann Stadler, der vor dem kanadischen Titelverteidiger Peter Reid und dem Münchner Frais Al-Sultan gewann, tritt in die Fußstapfen von Thomas Hellriegel, der 1997 als erster Deutscher siegen konnte.
Normann Stadler wählte für das Rennen durch die glutheißen Lavafelder des Vulkans Mauna Kea die gleiche Taktik wie in den Vorjahren. Beim Schwimmen war er mit 54 Minuten und 27 Sekunden gleich schnell wie in den Vorjahren. "Aber in diesem Jahr hat mich das Schwimmen deutlich weniger Kraft gekostet", war Stadler mit seiner Leistung in der 3,8 Kilometer langen Auftaktdisziplin zufrieden. Auf dem Rad nahm Stadler das Heft in die Hand und setzte sich nach 50 Kilometern allein an die Spitze. Auf dem 180 Kilometern durch die Hitze und gegen den heftigen Mumuku-Wind konnte er einen Vorsprungvon zehn Minuten herausfahren. Auf der Laufstrecke nahmen zunächst Stadlers Vereinskollege der MTG Mannheim Alexander Taubert, der mit nun 14 Starts so oft wie kein anderer Deutscher auf Hawaii am Start war, und der Münchner Faris Al-Sultan die Verfolgung auf. Nach der Hälfte der Strecke konnte sich Al-Sultan von Taubert absetzen, beide mussten aber den dreifachen Sieger Peter Reid noch passieren lassen. Doch Normann Stadler war auf der Marathonstrecke für alle unerreichbar: Mit einem Vorsprung von zehn Minuten lief Stadler nach 8 Stunden 33 Minuten und 29 Sekunden als zweiter deutscher Sieger der IRONMAN-Geschichte ins Ziel. (DTU-Pressestelle)
Das ganze TFA-Team gratuliert dir ganz herzlich.
18.10.2004
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