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Die diesjährige Hurrikansaison hat in der Karibik außergewöhnlich viele starke Hurrikans hervorgebracht. Jeanne richtete auf Haiti entsetzliche Verwüstungen an und Ivan zerstörte auf dem Inselstaat Grenada 9 von 10 Häusern. Dabei erreichte er Spitzen von bis zu 255 km/h.
Tropische Wirbelstürme, wie man Hurrikans noch nennt, entstehen über dem Atlantik am Rande des Karibischen Meeres. Sobald sich dort die Wassertemperatur auf mehr als 27 Grad erwärmt, verdampft das Wasser, steigt in die Höhe und kondensiert dort zu Regen und Wolken. Die Erdrotation bringt die Wolken zum Drehen. Dabei entsteht ein gewaltiger Sog mit niedrigem Luftdruck im Kern, der wie ein gigantischer Staubsauger immer neue feuchtwarme Luft spiralförmig nach oben saugt. Hurrikans erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 380 km/h. Sie sind kreisrund und haben im Zentrum das typische „Auge“, das durch die wolkenfreie Zone im Kern des Sturmes entsteht.
14.10.2004
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